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20. Jahrhundert

1933-1945 Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg

Synagoge nach der Zerstörung

Hameln wird im „Dritten Reich“ eine bis dahin nicht gekannte Aufmerksamkeit zu Teil: Die bis 1937 auf dem nahen Bückeberg veranstalteten „Reichserntedankfeste“ bringen Hunderttausende in die Stadt.

Demgegenüber werden die jüdischen Einwohner immer stärker ausgegrenzt und entrechtet. Die Synagoge wird 1938 zerstört. 1942 werden fast alle Hamelner Juden in Konzentrationslager verschleppt.

Im Zweiten Weltkrieg bleibt Hameln lange von größeren Bombenabwürfen verschont. Erst in den letzten Kriegsmonaten 1944/45 häufen sich die Luftangriffe und fordern mehrere hundert Menschenleben. Am 7. April 1945 besetzen alliierte Truppen Hameln.

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