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Das Museum als außerschulischer Lernort

20 Pädagogische MitarbeiterInnen besuchten das Museum Hameln, um sich über die Möglichkeiten zu informieren, die das Museum als außerschulischer Lernort anbietet. Die TeilnehmerInnen, die in Grundschulen im Hamelner Stadtgebiet, Afferde oder Klein Berkel in der Nachmittagsbetreuung tätig sind, zeigten sich überrascht vom vielfältigen Angebot des Museums Hameln - darunter der Museumskoffer Mittelalter/ Rattenfänger, die Erzählkiste zum Thema Rattenfänger, die Entdeckerbox "Auf der Spur der Steine" und die Schatzsuche. Für Schulen gibt's außerdem die Schuljahreskarte, mit der der Eintritt ins Museum frei ist.

Mystica Hamelon

Mit Geschichten um den legendären Rattenkönig, von dem sich ein Exemplar als Leihgabe in der Sonderausstellung "Ratten" befindet, endete die einstündige Führung durch die dunkle Geschichte Hamelns. Die Besucher erfuhren (fast) alles über das Blutbachtal, die Auswirkungen der Pest in Hameln, Kippergroschen und gruseligen Strafen für Kindsmörderinnen.
Mit einem duftenden Kräutlein gegen den "mittelalterlichen Gestank in den Gassen" versehen, ging's dann in das nächtliche Treiben der Mystica Hamelon.

Mit dem Museumskoffer unterwegs

Der Museumskoffer-Express rollt wieder.

Mit Bollerwagen und Auto ist Museumspädagogin Andrea Beißner unterwegs, um das Museum Hameln in Kindergärten, Schulen oder Senioreneinrichtungen zu bringen, oft begleitet von Museumsratte Theo.

Bei 40 Museumkoffereinsätzen im vergangenen Jahr haben rund 1000 Kinder und Erwachsene das mobile Museum kennengelernt. Beliebte Themen waren „Mittelalter/Rattenfänger“ und „Alltagsgegenstände aus vergangenen Zeiten“.

Haben auch Sie Interesse? Sollen wir auch in Ihrer Einrichtung vorbei kommen? Sprechen Sie uns an! Es gibt unterschiedliche Themen, zu denen ein Museumskoffer bestückt werden kann.

Informationen beim Museumsverein Hameln, Frau Stumpe, Tel.: (05151) 202-1219.

Neues von der Rattenakademie

Beim dritten Termin der Rattenakademie hieß es „Nagerspielzeug selbst gemacht“.

Die teilnehmenden Kinder lernten von der Rattenexpertin des Museums, Wibke Reimer, wie man aus einfachen Materialien, die in jedem Haushalt vorkommen, Beschäftigungsspielzeuge für Ratten und andere Nagetiere herstellen kann. So kommt garantiert keine Langeweile auf – weder bei Mensch noch bei Ratte! Das konnten die Kinder gleich im Anschluss an die Bastelaktion live vor dem Gehege überprüfen.

Rattenakademie: Spielzeug für Nager selbstgemacht!

Kindergeburtstage im Museum Hameln

Erkundet das Museum auf der Suche nach Schätzen, verwandelt Euch in eine hinstorische Person oder trefft den Rattenfänger persönlich - einige von vielen Angeboten des Museums, wenn es um die Feier Deines Geburtstages geht - Spaß inkulsive. Und natürlich freut es uns ,wenn die Familien ihre positiven Eindrücke im Gästebuch festhalten.

Für Kinder von 6 - 12 Jahren, individuell zugeschnittene Angebote, Vermittlung spielerisch aufbrereitet; Dauer ca. 3h.

Hier einige Eindrücke von Kindergeburtstagen im Museum:

Rattenakademie

Im Januar startete die "Rattenakademie" für Kinder im Alter von 8-12 Jahren. Nach einer spannenden Führung durch die Rattenfänger-Abteilung mit Besuch des mechanischen Theaters erfuhren die Kinder in der Sonderausstellung Ratten! allerhand Wissenwertes über Ratten und deren Verbindung zuu Hameln. Ihr neu erworbenes Wissen konnten sie bei der Rattenrallye gleich unter Beweis stellen.

Vortrag: Einblicke in die Hamelner Altstadtarchäologie

Fragmente von Ofenkacheln aus dem 16. und 17. Jahrhundert, Scherben einer bemalten Glasscheibe, Wein- und Bierflaschenreste und eine Zahnbürste aus Horn. Diese und weitere zahlreiche Grabungsfunde bildeten die spannenden Geschichtspuzzleteile in dem Vortrag des Archäologen Joachim Schween im Museum Hameln vor rund 90 Zuhörern - Stadtgeschichte einmal ganz lebendig und im wahrsten Sinne begreifbar.

Fototermin mit Nikolaus

Am 2. Dezember besuchte der Heilige Nikolaus das Museum Hameln, hörte sich die Wünsche der großen und kleinen Besucher an und ließ sich mit ihnen im Kaminzimmer fotografieren. Bei dieser Gelegenheit besuchte er auch gleich unsere Ratten – die sich unbeeindruckt von dem hohen Besuch zeigten. Beim anschließenden Gang über den Weihnachtsmarkt kam es zu einer Begegnung der besonderen Art: der Nikolaus traf auf den Weihnachtsmann

Weihnachtsbaumschmücken

Seit 28. November schmückt wieder ein reich behängter Weihnachtsbaum das Foyer des Museums: 30 Mädchen und Jungen der Kindertagesstätte St. Augustinus, Lohstraße, in Hameln, waren fleißig, haben gebastelt, gemalt und geklebt, um den Tannenbaum im Museum mit ihren Werken zu verschönern.

Voll farbig und Gut behütet

"Voll farbig" ging es am 15. September in der Osterstrasse in Hameln vor dem FiZ zu. Neben vielen anderen Einrichtungen des Fachbereichs Kultur war auch das Museum mit dabei. Unter dem Motto "Gut behütet" probierten viele große und kleine Menschen Hüte, Ritterhelme und Kopfbedeckungen verschiedenster Art. Da wurde viel gelacht, noch mehr fotografiert und alle hatten ihren Spaß.
Mit dabei waren auch die Kolleginnen der Stadtbücherei mit einem kleinen Spektrum ihres Angebots, z. B. spannenden Büchern zum Thema Mittelalter, die von Einrichtungen ausgeliehen werden können, wenn das Museum mit dem Museumskoffer Mittelalter in einen Kindergarten oder eine Schulklasse kommt.

400 Jahre Hochzeitshaus

Museumsvereinsvorsitzender Klaus Arnold begrüßte die Zuhörer am 23. August im "Volksbank Forum", Oberbürgermeister Claudio Griese gab einen kurzen Überblick über die Geschichte des Hochzeitshauses.
Der Vorsitzende des Bürgervereins Hochzeitshaus Hameln e.V., Helmut Griep, berichtete vom Entstehen des Bürgervereins und dem Anliegen des Vereins, das Hochzeitshaus mit einem Bürgersaal wieder zu seiner historischen Nutzung zurück zu führen. Architekt Peter Nasarek präsentierte den interessierten Besuchern die Pläne für eine zukünftige Nutzung des Hochzeitshauses inklusive Bürgersaal.
Museumsleiter Stefan Daberkow freute sich, in der kleinen, sehr informativen Sonderpräsentation "400 Jahre Hochzeitshaus" auch weniger bekannte Fakten präsentieren zu können. Diese hatte die Volkskundlerin Wibke Reimer - wissenschaftliche Volontärin im Museum - in vielen Stunden Recherchearbeit im Stadtarchiv Hameln zusammengetragen.

Finissage „Die Sagenwelt der Brüder Grimm“

Wundersame Geschichten, Märchen und Sagen von Raben, Katzen und Mäusen, schönen Mädchen und bösen Menschen erzählte die Geschichtenerzählerin Kerstin Tümmel im Museum Hameln. Gebannt lauschten große und kleine Besucher und nahmen mit diesen Geschichten ein Stückchen Sagenwelt mit nach Hause. Die "Sagenwelt der Brüder Grimm" schloß mit diesem Abend am 20. August ihre Pforten. Ein letztes Mal hatten die Besucher auch die Möglichkeit, sich die Werke der vietnamesischen Künstlerin Huyen Tran Chau anzuschauen, die speziell zur Sagenausstellung verschiedene Sagengestalten aus Gemüse und Naturmaterialien gestaltet hat. Und wer zu diesen Kunstwerken Fragen hat, kann die Künstlerin selbst befragen, die zur Finissage ins Museum Hameln gekommen ist.

MuseobilBOXen zum Rattenfänger

„Der Fall Rattenfänger – was 1284 in Hameln geschah“ und „Neues vom Rattenfänger“ - Mit diesen Themen befassten sich in den Sommerferien im Rahmen des MuseobilBox-Projektes 20 Kinder im Alter von 6-16 Jahren. Die Mädchen und Jungen aus Syrien, Afghanistan, Bulgarien und Deutschland beschäftigten sich 4 Tage lang mit dem Rattenfänger-Thema und setzten zum Schluss ihre Ideen, Gedanken und Überlegungen in den sogenannten MuseobilBoxen um.

Die gelungenen Aktionen wurden von den Kooperationspartnern des Museumsvereins, dem Kultur- und Bildungshaus Regenbogen, dem Kinderspielhaus und der Evangelischen Jugend mit dem Projekt „Fuß fassen“ tatkräftig unterstützt.

MuseobilBox-Teilnehmer nahmen am Hamelner Rattenrennen teil

Einige Kinder und Jugendliche aus den Sommerferien-MuseobilBox-Projekten haben mit ihren Ratten am 13. August beim Hamelner Rattenrennen teilgenommen. Bei schönem Wetter wurden die Rennratten voller Erwartung ins erste Rennen geschickt und man hatte noch einmal die Gelegenheit, gemeinsam eine Aktion anzugehen. Vielleicht sieht man sich dann ja bei einem nächsten Rattenrennen oder einem Projekt im Museum wieder

Von Sagengestalten, Schatzsuchern und neuen Geschichten vom Rattenfänger – Feriencard-Aktionen im Museum

In Kooperation mit der Stadtbücherei besuchten einige Teilnehmer des Julius-Clubs das Museum, um die Grimm‘sche Sagenwelt zur erkunden, tapfere Schatzsucher machten sich daran, die vielen Schätze im Museum zu erforschen und entdecken und wer hätte gedacht, dass die Sage vom Rattenfänger vielleicht ein ganz anderes Ende genommen hat … Die Kinder, die an der Ferienaktion „Neue Geschichten vom Rattenfänger“ teilnahmen, hatten da so ihre ganz eigenen Ansichten …

Aktionen zum Pfeifer Tag

Am 26. Juni, dem sog. Pfeifer-Tag unterhielt sich der Hamelner Rattenfänger Michael Boyer mit zahlreichen Persönlichkeiten auf dem „Roten Sofa“, dass später zu Gunsten der Kinder- und Jugendarbeit des Museums verlost wurde.

Bei freiem Eintritt konnten viele Besucher das Museum erkunden, an einer Kurzführung mit dem Pfeifer durch „seine“ Abteilung teilnehmen oder sich mit dem Rattenfänger fotografieren lassen.

Gleichzeitig fand am Vormittag die Feriencard-Aktion „So ein Rattenfänger-Theater“ statt, bei der die teilnehmenden Kinder Kochlöffel kreativ zu Figuren aus der Rattenfänger-Sage gestalteten und damit dann ein kleines Theaterstück aufführten.

2. Museumssommernacht in Hameln-Pyrmont

Mit einem vielfältigen Programm wartete die Museumslandschaft Hameln-Pyrmont am 17. Juni zur 2. Museumssommernacht auf. Auch im Museum Hameln war viel los, neben einer Sagen-Rallye und einem Sagen-Lesemarathon gab es Taschenlampenführungen durch die Sagenwelt der Brüder Grimm, bei der man allerhand schaurigen Gestalten begegnete.

Muttertag im Museum

„Mit Mama ins Museum“ hieß es am 14. Mai zum Muttertag und viele Mütter mit ihren Kindern kamen ins Museum. An verschiedenen Stationen im Haus gab es die Möglichkeit, sich im Kostüm oder mit einer Kopfbedeckung zu fotografieren und damit einzutauchen ins Mittelalter oder ins 19. Jahrhundert.

Bei einer Rallye zum Thema „Rattenfänger“ forschten die Familien nach Lösungen und entdeckten dabei das Museum und die Sagenwelt der Brüder Grimm verlockte mit den vielen sagenhaften Stationen ebenfalls dazu, sich in sagenhaften Verkleidungen zu fotografieren.

Speed-Dating zum Welttag des Buches

Zum Welttag des Buches fand am 25./26. April wieder ein Speed-Dating mit Büchern & Objekten im Museum statt. Rund 200 Grundschülerinnen und –schüler nahmen an dieser Aktion teil, bei der sie im schnellen Wechsel eine Reise durch die Zeit machten. Dabei wurden von ehrenamtlichen Vorlesern spannende Bücher vorgestellt und entsprechende Objekte konnten befühlt und angeschaut werden.
Auf diese Weise konnte das Museum mal auf eine ganz besondere Art erkundet werden und die zweistündige Zeitreise verging wie im Fluge.

MuseobilBOX

Das MuseobilBox-Projekt „Unsere sagenhafte Welt“, gefördert vom Bundesverband Museumspädagogik e.V. im Rahmen von „Kultur macht stark“, fand in den Osterferien mit einer Gruppe Kinder im Museum statt, mit einer weiteren Gruppe im FIZ. Unterstützt von den Kooperationspartnern „Kultur- und Bildungshaus Regenbogen“, Kinderspielhaus und der Evangelischen Jugend mit dem Projekt „Fuß fassen“ beschäftigten sich die Kinder im Alter von 5-12 Jahren mit ausgewählten Sagen der Brüder Grimm. Eine Sage ihrer Wahl setzten die Kinder dann phantasievoll in einer sog. MuseobilBox um.

Die Boxen beider Gruppen wurden im Anschluss zwei Wochen im Museum ausgestellt.

Zur sechsten Abendstunde...

... wurden die Tore des Museums Hameln für eine besondere Führung geöffnet.
Ratten, Pestkranke, Siechenhäuser – das waren die Schreckgespenster des Mittelalters. Wegen Zauberei angeklagte Frauen und Kindsmörderinnen gehörten zu den dunklen Seiten der Renaissance – auch in Hameln.
Die Museumspädagogen Andrea Beißner, Iris Stumpe und Philipp Rekate nahmen die Besucher mit auf die Zeitreise in eine düstere Zeit und zeigten dabei sehr anschaulich, dass man damals nicht sehr zimperlich umging mit Dieben und anderen finsteren Gestalten.

Mit dem Lutherkoffer unterwegs....

Anlässlich des Jubiläumsjahres haben die Mitarbeiter des Museums Hameln einen ganz besonderen Koffer gepackt: Feder und Tinte, Gefäße mit geheimnisvollem Inhalt und kostbare Bücher veranschaulichen das Leben und Wirken Martin Luthers, der mit dem Anschlag seiner 95 Thesen vor 500 Jahren die Reformation in Deutschland auslöste.

Was geschah 1284 in Hameln?

Im neu gestalteten Forscherschrank im Museum werden die wichtigsten Hypothesen zur Rattenfänger-Sage vorgestellt. Spielten eine Schlacht, die Pest oder andere Katastrophen eine Rolle? Was ist dran an der Kolonisationstheorie? Oder tanzten sich die Kinder zu Tode? Ein weiteres Modul zeigt, wie diese Deutungen durch die Jahrhunderte Literatur und Kunst beflügelten.


Museum im Koffer!

Das Museum Hameln war mit einem speziellen "Seniorenkoffer" zu Gast im St. Monika Lebeheim in Hameln. Die beiden Museumspädagoginnen Iris Stumpe und Franzisca Tinnefeld zeigten dabei historische Objekte des täglichen Lebens aus der ersten Hälfte des 20 Jahrhunderts, die einigen Bewohnern allerdings noch gut in Erinnerung waren. Die vielen wunderbaren Anekdoten und Geschichten, die den "Besuchten und Besuchern" dazu einfielen, waren für alle eine große Bereicherung! Wir sagen "Danke" für einen gelungenen Nachmittag!

Museumskoffer

Buchveröffentlichung:

von Kai Gurski

2015 wurde der Edgar-Wallace-Film „Der unheimliche Mönch“ 50 Jahre alt – ein Anlass für den Hamelner Museumsverein, diesem wohl bekanntesten in Hameln gedrehten Film eine eigene Publikation zu widmen, die zugleich als Begleitband zur aktuellen Sonderausstellung „Film ab! Kinoträume im Weserbergland“ erscheint.

Weitere Informationen

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