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Jugendstil - Eleganz, Schönheit, Stil. Die Sammlung Giorgio Silzer

JugendstilDer Sammler Giorgio Silzer gehört zu den bekannten Kunstliebhabern in Deutschland. Seine Sammlung ist außerordentlich umfangreich. Als Konzertmeister der Deutschen Oper Berlin und Gründer des Berliner Silzer-Streichquartetts reiste der passionierte Jugendstil-Sammler viel und weit und konnte so viele Kostbarkeiten aus der "Belle Epoque" erwerben. Mittlerweile unterhält der heute 83-jährige Giorgio Silzer eine der bedeutendsten Jugendstil-Kollektionen an Silber, Keramik, Glas und Zinn.

Vom 10. Mai 2003 bis zum 20. Juli 2003 war ein Teil der erlesenen Sammlung im Hamelner Museum zu sehen. Damit bot sich die Gelegenheit, eine der spannendsten und aufregendsten Kunstepochen des 19. und 20. Jahrhunderts, die übrigens auch in Hameln eindrucksvolle Spuren im Stadtbild hinterließ, neu zu entdecken. Wertvolle Objekte von Fabergé bis Sèvres, von WMF bis Wilkens&Söhne boten einen qualitätvollen Querschnitt durch das Design der Jahre 1890 bis 1914, dem Jugendstil.

Blütezeit des Jugendstils war das fin de siècle des ausgehenden 19. Jahrhunderts, auch "Belle Epoque" genannt. Dieser neue Stil war von der Idee durchdrungen, Alternativen zu den billigen, maschinell produzierten Massenwaren zu schaffen und eine ästhetische, das Handwerk schätzende Kunst hervorzubringen. Bald schon entwickelte sich der Jugendstil aber auch zu einer Lebensanschauung, die sich auf alle Bereiche des Lebens erstreckte und deren erklärtes Ziel die Einheit von Leben und Kunst war.

Die Sonderausstellung war vom 10. Mai 2003 bis zum 20. Juli 2003 dienstags bis sonntags während der Öffnungszeiten (10.00-16.30 Uhr) im Museum Hameln zu sehen.

Der Eintritt betrug für Erwachsene 3,- EUR; für Kinder, Familien und Gruppen galten ermäßigte Preise. Sonderführungen waren nach Anmeldung möglich.

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