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Museobilbox - Museum zum Selbermachen

Vom 04. bis 20. August 2017 zeigte das Museum Hameln die Museobilboxen, die 20 Kinder und Jugendliche aus Syrien, Afghanistan, Kolumbien, Bulgarien und Deutschland unter museumspädagogischer Anleitung im Museum Hameln bastelten. Thema war der Rattenfänger von Hameln. Ihre Eindrück verarbeiteten die Jugendlichen in "ihren" Museumsboxen, die in der Sonderausstellung zu bewundern waren.

„MuseobilBox – Museum zum Selbermachen“ ist ein museumspädagogisches Projekt des Bundesverbands Museumspädagogik e.V., das bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche (z. T. mit Fluchterfahrung) ans Museum heranführt. Das nun zu Ende gegangene Fördreprojket wurde vom Museumsverein Hameln e. V. in Kooperation mit dem Kultur- und Bildungshaus Regenbogen, dem Kinderspielhaus und der Evangelischen Jugend durchgeführt.

Die Sagenwelt der Brüder Grimm

DIE SAGENWELT DER BRÜDER GRIMM.Die Jubiläumsausstellung

24.06.2016-20.08.2017

1816 veröffentlichten die Brüder Grimm den ersten Band ihrer "Deutschen Sagen". Damit gaben sie auch der weltberühmten Sage vom Rattenfänger eine allgemeingültige literarische Fassung. Das Museum Hameln nahm das 200. Jubiläum zum Anlass für eine Ausstellung.

In thematisch gestalteten Räumen wurde eine Sagenlandschaft inszeniert, die zu Entdecker der zum großen Teil unbekannten Sagen einlädt. Sie begegnetem dem Rattenfänger von Hameln ebenso wie den Weibern von Weinsberg, dem Knoblauchkönig, Lohengrin oder Wilhelm Tell. Wilde Frauen, fromme Mägde, ruhmreiche Könige und ruchlose Übeltäter, aber auch Riesen und Zwerge, Wassermänner und Nixen, unheimliche Geister und rätselhafte Naturwesen "begleiteten" Sie auf Ihrem Rundgang.

Die Künstlerin Huyen-Tran Chau verlieh mit der Technik des Gemüseschnitzens einigen der Sagenwesen Gestalt. Diese Technik ist ein ein Ausdruck des Respekts vor der Vielfalt der Natur und eine ebenbürtige Bildsprache für die geradezu spirituelle Naturverbundenheit vieler Sagen.

Luther legt los!

Die Ausstellung zum Lutherjahr - 10. Februar bis 2. August 2017

„Luther legt los“ stellt mit rund 100 Erzählfiguren prägnante Szenen zu Leben und Wirken Martin Luthers nach. Figuren und Kulissen wurden von einer kirchlichen Arbeitsgruppe aus dem Landkreis Hameln-Pyrmont in monatelanger Handarbeit geschaffen. Die thematischen Zusammenhänge zwischen dem Werk Luthers und dessen Einfluss auf den politischen und gesellschaftlichen Umbruch im Weserbergland des 16. Jahrhunderts werden so anschaulich gemacht.

„Sie sah die Kinder fortziehen“ – Die ältesten Quellen zum Kinderauszug

Sonderpräsentation vom 24. Juni bis 25. September 2016

Das Museum Hameln präsentierte im Rahmen der Sonderausstellung „Die Sagenwelt der Brüder Grimm“ die drei ältesten noch erhaltenen Quellen zum Hamelner Kinderauszug: Die „Catena Aurea“, eine handschriftliche Legendensammlung des Heinrich von Herford, die als Abschrift aus der Zeit um 1430-50 in der Ratsbücherei der Hansestadt Lüneburg erhalten blieb, die Bamberger Chronik des Hans Zeitlos gilt als authentische, unverfälschte Wiedergabe der Sage sowie das Hamelner Stadtbuch Donat. Diese frühen Quellen haben eins gemeinsam: Nirgends wird von einer Rattenplage berichtet – das Motiv für den Auszug der Kinder bleibt offen!

Die Ausstellung "Die Sagenwelt der Brüder Grimm" ist ein Beitrag zum Jubiläum „Sagenhaft“, ein Kooperationsprojekt unter Federführung des Deutsche Märchenstraße e.V. aus Anlass des Jubiläums „200 Jahre Deutsche Sagen der Brüder Grimm 2016 – 2018“.

Film ab! Kinoträume im Weserbergland

6. August 2015 bis 3. April 2016

„Film ab! Kinoträume im Weserbergland“ unternahm eine Zeitreise durch mehr als 100 Jahre Film- und Kinogeschichte in der Region um Hameln und Bad Pyrmont und führte an die Orte, an denen Kinoträume entstanden. Dabei ging es um die Kinos selbst, die Spielstätten in der Stadt und auf dem Land, von den Wanderbetrieben und den ersten Lichtspielhäusern bis zum Programmkino und dem modernen Multiplex-Theater.

Den zweiten Schwerpunkt bildeten die Filmproduktionen, diehier gedreht wurden. Als Kulisse für Märchen, Komödien oder Krimis wurden Orte und Landschaften des Weser­berglandes zu heimlichen Hauptdarstellern und erreichen so ein Millionenpublikum.

Auch gab es ein Wiedersehen mit beliebten Film- und TV-Hits, darunter der Edgar-Wallace-Kultfilm „Der unheimliche Mönch“, die Heinz-Erhardt-Komödie „Willi wird das Kind schon schaukeln“, die TV-Saga „Der große Bellheim“, der Märchenfilm „Allerleirauh“ oder der Tatort-Krimi „Märchenwald“.

Die film- und kinogeschichtliche Ausstellung war die erste ihrer Art im Weserbergland. Zu den Exponaten zählten märchenhafte Filmkostüme, originale Filmprojektoren und Teile von Kino-Interieurs, Fotos und Dokumente, sowie Erinnerungsstücke an Stars und Dreharbeiten, von denen einige erstmals öffentlich ausgestellt waren.

Der Rattenfänger von Hameln. Ein Puppenspiel

4. Dezember 2014 bis 28. Juni 2015

1984 erinnerte Hameln mit einer großen Rattenfänger-Jubiläumsfeier an die legendäre Begebenheit des Jahres 1284. Zu diesem Anlass entstand von den Bielefelder Puppenspielen eine aufwendige Produktion mit Dutzenden handgeschnitzter Figuren, prachtvollen Kostümen und Kulissen, technischem Bühnenzauber und einem preisgekrönten Textbuch von abendfüllender Länge. 30 Jahre später bot das Museum Hameln die Gelegenheit, dieses Gesamtkunstwerk noch einmal zu entdecken.

Entdecken Sie eine Geschichte, die nicht nur von der Rattenplage und dem Kinderauszug erzählt, sondern auch , von der Sehnsucht der unglücklichen Bürgermeistertochter, von der Liebe eines jüdischen Paares und von den üblen Geschäften zwielichtiger Ablasshändler.

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